Der Naturschutzbund Deutschland e.V. - NABU - möchte Menschen dafür begeistern, sich durch gemeinschaftliches Handeln für die Natur einzusetzen. Wir wollen, dass auch kommende Generationen eine Erde vorfinden, die lebenswert ist, die über eine große Vielfalt an Lebensräumen und Arten, sowie über gute Luft, sauberes Wasser, gesunde Böden und ein Höchstmaß an endlichen Ressourcen verfügt.
Auf diesen Seiten möchten wir Ihnen unsere Arbeit vorstellen und Perspektiven für eine lebenswerte Zukunft entwickeln.
Erfahren Sie mehr über uns!
Wenn Sie am Usedomer Strand auf Robben oder Biber treffen, ist es wichtig, einige Verhaltensregeln zu beachten, um sowohl Ihre Sicherheit als auch die der Tiere zu gewährleisten. Denken Sie daran, dass Robben und Biber wildlebende Tiere sind und sich bei Bedrohung aggressiv verhalten können.
Für detaillierte Informationen und Verhaltensrichtlinien besuchen Sie bitte unsere Informationsseiten zu Robben und Bibern. Dort finden Sie alles, was Sie wissen müssen, um Ihre Strandbegegnungen sicher und respektvoll zu gestalten.
Vielen Dank für Ihr Verständnis und Ihre Rücksichtnahme!
Am 31. Mai waren wir erstmals beim Kinderfest der Gemeinde Karlshagen dabei – und gleichzeitig feierte unser neuer NABU-Pavillon seinen ersten Einsatz.
Gemeinsam mit dem Verein Jordsand e.V. boten wir verschiedene Bastelaktionen an. Besonders beliebt waren unsere bunten „Insektenhotels to go“, die von den Kindern mit viel
Kreativität gestaltet wurden.
Bei strahlendem Sonnenschein, fröhlicher Musik und bester Stimmung kamen wir mit vielen Familien ins Gespräch und konnten auch unsere neue NAJU-Kindergruppe vorstellen. Die
Resonanz war durchweg positiv: Viele glückliche Kinder, viel Lob für unsere Bastelangebote und knapp 50 Euro an Spenden für die NAJU machten den Nachmittag zu einem vollen Erfolg.
Den ausführlichen Bericht finden Sie hier.
Traditionell findet unsere Arbeitsberatung im Mai auf der Halbinsel Gnitz und im Naturschutzgebiet statt. Trotz regnerischem und kühlem Wetter trafen sich in diesem Jahr 13
Teilnehmende zu einem gemeinsamen Rundgang durch das Schutzgebiet.
Dabei konnten verschiedene Vogelarten beobachtet werden. Den Abend ließen wir anschließend gemütlich ausklingen.
Einen ausführlicheren Bericht und weitere Eindrücke gibt es hier.
Mit insgesamten 18 Personen stachen wir am 09. Mai in See - Ziel: Insel Görmitz. Wurde die Insel bis zur politischen Wende für Landwirtschaft und später als Erholungsgebiet
genutzt, ist sie inzwischen ein Naturschutzgebiet und ein wichtiges Brutvogelgebiet für viele verschiedene Vogelarten.
Zum kompletten
Bericht.
Manchmal braucht Naturschutz vor allem eines: Menschen, die anpacken.
Mit dem Rebhuhn rückt ein stark gefährdeter Agrarvogel ins Rampenlicht – und das aus gutem Grund: Sein Lebensraum sind Äcker und landwirtschaftlich genutzte Flächen, wo in den frühen Morgen- und späten Abendstunden die raue Stimme der Hähne erklingt. Doch das Rebhuhn wird immer seltener.
Das Rebhuhn gehört zur Familie der Hühnervögel und wird den Fasanenartigen zugeordnet. Anders als seine schillernden Verwandten verzichtet es auf auffälligen Federschmuck. Männchen und Weibchen sehen sich erstaunlich ähnlich – nur der markante Bauchfleck verrät das erwachsene Männchen. Beim Weibchen ist dieser weniger ausgeprägt. Ihr graubraunes Gefieder ist perfekt getarnt für ein Leben am Boden, wo sie scharrend und pickend nach Nahrung suchen oder genüsslich Sand- und Staubbäder nehmen.
Ursprünglich lebte das Rebhuhn in den Steppen Europas und Asiens. Erst mit der Entstehung von Kulturlandschaften im Mittelalter fand es neue Lebensräume in Äckern und Wiesen. Als Kulturfolger steht es heute symbolisch für viele Feldvogelarten, die durch die moderne Landwirtschaft zunehmend unter Druck geraten.
Die Intensivierung der Landwirtschaft hat dem Rebhuhn stark zugesetzt. Neben großen Monokulturen und dem Einsatz von Pestiziden ist es vor allem der Verlust von unproduktiven oder ungenutzten Offenlandflächen, wie mehrjährigen Brachen, Blüh- und Altgrasflächen, der maßgeblich die Populationsentwicklung beeinflusst. Seit 1980 ist der Bestand in Deutschland um 87 Prozent zurückgegangen – eine alarmierende Entwicklung.